Visual Klinik Ingelheim

Laparoskopische Leistenbruch-OP

Während die Operationstechniken der offenen Verfahren als Grundprinzip die Verstärkung der Hinterwand des Leistenkanales bzw. die zusätzliche Einengung der Bruchpforte der Schenkelhernie verfolgen, beruhen die laparoskopischen Techniken auf einem anderen Prinzip. Von innen und damit sozusagen von hinten werden alle Bruchpforten der Region mit einem großen Kunsstoffnetz abgedeckt. Hierdurch wird der Druck, z. B. beim Husten oder Pressen, gleichmäßig auf eine größere Fläche verteilt und die Schwachstellen der typischen Bruchpforten (indirekter, direkter Leistenbruch und Schenkelbruch) entlastet. Das Netz wird von innen zwischen das Bauchfell und die darüber liegenden Muskelschichten der Bauchdecke eingelegt.

Vorteile der modernen laparoskopischen Methode:

  • niedriges Rückfall-Risiko durch spannungsfreien Verschluss mit sehr gut körperverträglichen Kunststoffnetzen
  • aufgrund der kleinen Schnitte des Zugangs statistisch wesentlich geringere Schmerzen nach der Operation als bei offenen Techniken
  • sicherere Beurteilung der anderen Leistenregion; falls auch hier ein Bruch vorliegt, kann dieser ohne weiteren Zugang oder Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes gleich mitversorgt werden
  • schnellerere Genesung (eine körperliche Schonung ist nur für ca. 1-2 Wochen nötig)

Ihr Ansprechpartner

Dr. Christof Brammer

Chefarzt
Krankenhaus Ingelheim
Turnerstraße 23
55218 Ingelheim am Rhein
T (06132) 785 764
F (06132) 785 888

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